Die Start of Season Tour 2018 rollt


Seit dem 09. April ist es soweit! Unsere beliebte START OF SEASON TOUR ist gestartet!

Tag 1 - Der Start
Pünktlich um 08 Uhr startete die erste Gruppe mit dem Fototeam im Begleitfahrzeug aus der Tiefgarage desAltstadt Hotel zur Post Stralsund.

Begleitet von der wunderschönen, gerade aufgegangenen Sonne ging es nach dem obligatorischen Gruppenfoto vor dem Hotel gemeinsam Richtung Grimmen und von dort aus weiter nach Nehringen, wo natürlich ein Fotostopp vor der örtlichen Kirche nicht fehlen durfte - auch die Drohne kam zum Einsatz. Von dort aus fuhr die Gruppe mit Co-Tourguide Franz Kirchhoff weiter zur Trebelbrücke, die Mecklenburg und Vorpommern miteinander verbindet. Die dortige Wartezeit auf die zweite Gruppe, die um 09 Uhr in Stralsund gestartet war, wurde wiederum für zahlreiche Foto- und Videoaufnahmen genutzt.

 

Fliegender Wechsel: Gruppe Zwei erreichte die Trebelbrücke und wurde von nun an vom Fototeam begleitet. Doch nur wenige Augenblicke später war es passiert. Ein Teilnehmer kam von der Plattenstraße ab und seine Honda Africa Twin fand sich plötzlich auf der überfluteten Wiese neben der Strecke wieder. Kein Problem! Mit vereinten Kräften wurde das Motorrad wieder geborgen. Zum Glück war der Fahrer nicht zu Schaden gekommen. Die einzigen Leittragenden: Die Socken und Motorradstiefel von Tourguide Juri, die bei seinem beherzten Eingreifen nass geworden waren. Aber auch dafür wurde schnell eine Lösung gefunden.

Nach dem kleinen Schrecken ging es weiter über Dargun und Demmin an den Kummerower See. Genauer gesagt nach Sommersdorf wo die erste größere Pause anstand. Frau Müller von der Snackhütte hielt Kaffee, Wasser und leckeren Kuchen für die hungrigen Reisenden bereit. Frisch gestärkt ging es über Basedow - nicht ohne den unverzichtbaren Fotostopp vor dem Schloss -  nach Dahmen in die Gaststätte Silberpappel wo den Teilnehmern von Carmen ein deftiges warmes Mittagessen serviert wurde.

Nun ging es weiter nach Malchow, wo ein letztes Mal Bilder und Videoaufnahmen gemacht wurden und sich beide Gruppen, nach einem kurzen Tankstopp, von dem Fototeam verabschiedeten. Ohne fotografische Begleitung ging es nach Rheinsberg zum Schloss, wo ein letzter erfrischender Kaffee getrunken wurde. Am späten Nachmittag wurde das Ziel der ersten Tagesetappe erreicht: Potsdam!

Tag 2 - International Feeling
Nach der Abfahrt aus dem Altstadt Hotel ging es direkt zum BMW Motorradwerk in Berlin-Spandau. Wo die Gruppe, nach einer spannenden Besichtigung, von einem anwesenden englischen Filmteam bei der Abfahrt aus dem Werk gefilmt wurde. Tourguide Juri wurde zuvor sogar von ihnen interviewt. Danach ging es durch den Grunewald, am Wannsee entlang, zur Spinnerbrücke, wo eine kleine Imbisspause eingelegt wurde. Von dort aus ging es wieder Richtung Potsdam über die berühmte Glinicker Brücke, über deren Mitte die Grenze zwischen Brandenburg und Berlin verläuft und die als sogenannteAgentenbrücke Berühmtheit erlangt hat. Auf ihr hatten zwischen 1962 und 1986 drei große Austausche von Häftlingen und Agenten stattgefunden. Vom ersten, dem Austausch von Oberst Rudolf Iwanowitsch Abel gegen Francis Gary Powers, handelt der Film Bridge of Spies. Das Tagesziel, die Lutherstadt Wittenberg, wurde am Nachmittag erreicht. Nach dem Bezug der Zimmer im Hotel am Schwanenteich begaben sich alle auf eine von Juri geführte Stadttour, auf der natürlich die Besichtigung der Stadt-, sowie der Schlosskirche nicht fehlen durfte.

Tag 3 - Märchenschlösser
Pünktlich um 09 Uhr, nach einem leckeren und reichhaltigen Frühstück, startete die Gruppe vom Hotel am Schwanenteich in Wittenberg.

Erstes Ziel: Torgau. Nach einer gewohnt informativen und guten Stadtführung von Tourguide Juri, sowie eine kleinen Kaffeepause, durften natürlich auch die Bilder mit Blick auf Schloss Hartenfels nicht fehlen.

Weiter ging es, auf immer schöneren Strecken, zu Schloss Moritzburg. Dem Originaldrehort des bei uns so beliebten Weihnachtsmärchens "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel". Dort traf unsere Gruppe auf Manfred und seinen 50 Jahre alten roten Skoda. Auch das musste natürlich festgehalten werden.

Hoch hinaus: Als nächster Stopp stand die Bastei im Elbsandsteingebirge auf dem Plan. Ganz schön hoch, aber auch imposant, befanden die Teilnehmer. Nach diesen schwindelerregenden Höhen wollten alle wieder rauf auf ihre Motorräder und weiterfahren. Nach insgesamt 200 Kilometern war dann am Nachmittag Burg Hohnstein, das nächste Quartier, erreicht.

Tag 4 - Kurventanz
Was eine schöne Strecke das doch war an Tag 4. Zahlreiche Kurven ließen die Herzen unserer Teilnehmer höher schlagen.

Nach einer geruhsamen Nacht ging es zunächst in Richtung Glashütte, wo ein Besuch des Uhrenmuseums auf dem Plan stand.

Es qualmt aus dem Auspuff: Nein, nicht bei unseren Fahrern, sondern aus denen der hölzernen Räuchermotorräder von Gerd Hofmann in Seiffen, wo unsere Gruppe nach einem weiteren tollen Kurventanz ihren nächsten geplanten Stopp einlegte. Motorradfeeling im Mini-Format. Faszinierend!

Nicht meht weit, wieder über vizinale Straßen, und schon war das Hotel Fichtenhäusel erreicht, wo für einen kurzen Mittagsimbiss Rast gemacht wurde. Wer gute Speisen zusammen mit einem guten Service in authentischer Erzgebirger Einrichtung erleben will ist hier genau richtig. Eine klare Empfehlung!

Unsere Gruppe hielt sich trotdem nicht lange auf, die Straße rief. Der bisherige tolle Streckenverlauf hatte Lust auf mehr gemacht. Und so fuhren sie gemeinsam nach Morgenröthe-Rautenkranz, wo das Astronautenmuseum als Kulisse für Fotos genutzt wurde.

Fast geschafft: Die 260 Kilometer waren größtenteils bewältigt, da wurde noch einmal ein Stopp an der Göltzschtalbrücke eingelegt. Die weltweit größte Ziegelbrücke wurde zwischen 1846 und 1851 erbaut, ist 78 Meter hoch, 574 Meter lang und besteht aus vier Etagen mit insgesamt 81 Bögen. Ein rundum imposantes Bauwerk, das übrigens immernoch in Betrieb ist.

Am Nachmittag war dann das Tagesziel, das Best Western am Straßberger Tor in Plauen, erreicht.

Tag 5 - Der Regentag
Auch das kommt vor. Am Freitag hatten unsere Teilnehmer nicht ganz so viel Glück mit dem Wetter. Bei dauerhaftem Regen wurden die 250 km von Plauen nach Schwarzach am Main zurückgelegt.

Deutsche Geschichte: Die Fahrt durch das Dorf Mödlareuth wäre noch vor 30 Jahren nicht ganz so einfach gewesen. Da es zum einen Teil im Bundesland Bayern, aber zum anderen Teil im Bundesland Thüringen liegt, verlief hier die innerdeutsche Grenze mitten hindurch. Zum Überfahren dieser Grenze war ein Passierschein nötig. Bis 1989 durfte der ostdeutsche Teil von Mödlareuth von BRD-Bürgern nicht betreten werden. Auch DDR-Bürgern war das Betreten nur mit einer besonderen Genehmigung erlaubt, das sich Mödlareuth im sogenannten Schutzstreifen befand. Aufgrund der Zweiteilung des Dorfes wurde es von den amerikanischen Soldaten auch Little Berlin genannt. Bekannt wurde das Dorf in der jüngsten Vergangenheit durch den sechsteiligen Film Tannbach - Schicksal eines Dorfes für den Mödlareuth als reales Vorbild diente.

Trotz Regens fuhren unsere Teilnehmer weiter bis zur Veste Coburg und dann auf kurvenreichen Wegen zum Tagesziel, dem Hotel zum Benediktiner in Schwarzach am Main.

Tag 6 - Die finale Etappe
Und schon war sie quasi wieder vorbei. Die START OF SEASON TOUR 2018. Doch ein letzter Tourentag lag noch vor unserer Gruppe. Nach dem ganzen Regen des vergangenen Tages gab es am Samstag Sonnenschein und angenehme 20 Grad. Gemeinsam ging es von Schwarzach am Main in Richtung Bad Wildbad.

Gentleman: Der Erste Stopp stand an. Eine Kaffeepause in der Bäckeria-Leckeria Deimel in Adelsheim. Alle waren von dem freundlichen Service der Angestellten so begeistert, dass Tourguide Juri für die Damen als kleines Dankeschön jeweils eine Rose organisierte und ihnen überreichte. Freundlichkeit und guter Service müssen eben auch mal belohnt werden.

Auf der weiteren Strecke bewegte sich unsere Gruppe immer im Wechsel zwischen Baden und Württemberg und erreichte so den nächsten Zielpunkt: Maulbronn.

Moderne und Geschichte: Zunächst stand ein Besuch bei Juris Freund Manfred Wild an. Er ist Inhaber des „Biker Service“, wo er Spezial-Fahrwerke mit Fingerspitzengefühl modifiziert und einbaut. Eine kleine Führung durch seinen Betrieb, bzw. eine Demonstration wie er mit den Fahrwerken umgeht und diese verbaut stand deshalb selbstverständlich auf dem Tagesplan, neben einem originellen schwäbischen Vesper, ganz oben. Danach wurde noch ein Abstecher zum Kloster gemacht. Übrigends die am „vollständigsten erhaltene Klosteranlage des Mittelalters nördlich der Alpen“ (Zitat von der Homepage). Vor dieser beeindruckenden Kulisse mussten natürlich noch ein paar Fahrfotos gemacht werden, bevor es weiter ins „Aparthotel Schwarzwald Panorama Bad Wildbad“ ging.

Beim Abendessen im Restaurant „Alte Linde“ ließen die Teilnehmer dann die vergangenen Tage noch einmal Revue passieren und Veranstalter Werner Kirchhoff nutzte die Gelegenheit sich bei allen zu bedanken.

Nach einer geruhsamen Nacht ging es am Sonntag für alle, auf unterschiedlichen Wegen, wieder nach Hause.

Die Videos zu den Einzelnen Tourtagen findet ihr auf Facebook unter „Basecamp OstseeTourer“.